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Marktbericht ·

Wall Street knapp unter Rekord vor dem Start der Berichtssaison

NeumannTerminal · Kurse vom · automatisch erstellt mit KI

Das Wichtigste in Kürze

Märkte im Überblick

MarktStandZum Vortag
S&P 500 7.811,54 +0,59 %
Dow Jones 51.654,95 +0,83 %
Nasdaq 27.366,17 +0,64 %
DAX rund 25.087 +1,13 %
Gold 4.216,30 USD +1,43 %
Öl (WTI) rund 90,40 USD -1,2 %
Bitcoin 82.762 USD +0,25 %
Ethereum 2.494 USD +0,35 %
Euro/Dollar 1,12 -0,11 %

Schlussstände des letzten Handelstags. Kursdaten: Financial Modeling Prep, Investing.com, Reuters.

Erholung zum Wochenende, jetzt kommen die Bilanzen der Großbanken

Die US-Börsen beendeten die Woche freundlich. Der S&P 500 legte auf Wochensicht 1,15 % zu, sein Rekordhoch liegt bei 7.844,52 Punkten. Der Dow Jones stieg am Freitag um 0,83 % auf 51.654,95 Punkte und verbuchte den größten Wochengewinn seit Anfang August. Der Nasdaq gewann 0,64 % auf 27.366,17 Punkte, seine vierte Gewinnwoche nacheinander. Den Ausschlag gaben neue Berichte zu OpenAI: Das Unternehmen erwartet bis Jahresende einen hochgerechneten Jahresumsatz von 70 Milliarden Dollar oder mehr. Am Donnerstag hatte eine gemeldete Umsatzlücke von 20 Milliarden Dollar den KI-Sektor belastet, der Halbleiterindex verlor damals 3,4 %. Chipwerte hinkten am Freitag weiter hinterher, Immobilien und Gesundheit lagen vorn.

Am Montag beginnt die Berichtssaison, also die Wochen, in denen Firmen ihre Quartalszahlen vorlegen. JPMorgan, Wells Fargo, Citigroup, Goldman Sachs, Johnson & Johnson und UnitedHealth berichten über das dritte Quartal. Am Dienstag folgen ASML und Bank of America. Bei den Banken achtet der Markt auf die Qualität ihrer Kredite und auf den Ausblick für die kommenden Monate. Zusätzlich stehen in der Woche die US-Preisdaten CPI und PPI an, sie messen die Teuerung bei Verbrauchern und Herstellern.

Die Messlatte liegt hoch. Laut FactSet rechnen Analysten für das dritte Quartal mit 29,6 % mehr Gewinn bei den Firmen im S&P 500. Gleichzeitig liegt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen, also deren jährlicher Zins, bei rund 5,24 %. Das ist der höchste Stand seit 2002. Hohe Zinsen machen Anleihen zur Konkurrenz für Aktien und drücken auf die Bewertung von Unternehmen. Einen ersten Eindruck lieferte Delta Air Lines am Freitag, die Fluggesellschaft legte enttäuschende Zahlen vor.

Auffällig bleibt die geringe Breite des Anstiegs. Laut Tickmill ist das Verhältnis des gleich gewichteten S&P 500 zum nach Börsenwert gewichteten Index so niedrig wie seit 2003 nicht mehr. Wenige große Konzerne tragen also den Großteil des Aufschwungs, viele kleinere Werte bleiben zurück.

Was sonst wichtig war

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose deutlich an

In ihrer Herbstprojektion vom 8. Oktober erwartet die Bundesregierung für 2026 nun 1,3 % Wachstum der Wirtschaftsleistung statt bisher 0,5 %. Das wäre das stärkste Plus seit 2017. Für 2027 nennt sie 1,1 %, für 2028 nur noch 0,6 %. Treiber sind Exporte mit erwartet 3,7 % Zuwachs, Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sowie Lageraufbau bei energieintensiven Gütern. Der private Konsum wächst laut Prognose nur um 0,3 %. Die Inflation soll 2026 auf 2,7 % und 2027 auf 3,0 % steigen. Von Oktober bis Dezember sinken die Steuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent je Liter. Die DIHK mahnt Strukturreformen an, sonst sei die Erholung teuer bezahlt.

DAX holt einen Teil der Verluste auf

Der deutsche Leitindex stieg am Freitag um 1,13 % auf 25.087 Punkte. Damit machte er einen Teil des Rückgangs vom Donnerstag wett. Über die gesamte Woche gerechnet liegt der DAX aber noch leicht im Minus.

Nikkei dreht nach starkem Einbruch

Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel am Freitag im Handelsverlauf um 880 Punkte auf 68.150. Zum Schluss stand er mit 69.030,92 Punkten praktisch unverändert. SoftBank, der größte Geldgeber von OpenAI, hatte am Vortag fast 7 % verloren. Die Erholung stützten die neuen OpenAI-Zahlen, der fallende Ölpreis und nachgebende Anleiherenditen.

Gold, Öl und Euro

Gold verteuerte sich am Freitag um 1,43 % auf 4.216,30 Dollar je Feinunze. Als Stützen gelten die Unsicherheit rund um den Iran und die hohen Anleiherenditen. WTI-Öl gab um 1,2 % auf 90,40 Dollar nach, die Nordseesorte Brent fiel um 1,3 % auf 102,91 Dollar. Trump nannte die Gespräche mit dem Iran produktiv und schloss einen Militäreinsatz vor den Midterm-Wahlen am 3. November aus. Die Zusage gilt nur bis zu diesem Termin. Der Euro sank um 0,11 % auf 1,12 Dollar. Der Zinsabstand zwischen den USA und Europa prägt den Kurs, der US-Leitzins liegt bei 3,75 bis 4 %.

Bitcoin und Ethereum

Bitcoin notierte zuletzt bei 82.762 Dollar, ein Plus von 0,25 %. Ethereum stand bei 2.494 Dollar und gewann 0,35 %. Beide Kryptowährungen bewegen sich seit Tagen kaum. Die hohen US-Anleiherenditen machen sichere Zinsanlagen attraktiver und ziehen Geld aus spekulativen Anlagen ab.

Termine

Quellen

Dieser Marktbericht entsteht jeden Morgen automatisch mit KI aus dem NeumannReport, aus Nachrichtenquellen und Kursdaten. Die Texte sind eigene Zusammenfassungen, keine Agenturmeldungen.

Die Inhalte dienen der Information und Bildung, nicht der persönlichen Anlageberatung oder einer Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Kurse, Kennzahlen und Erwartungen können sich ändern. Ausführlicher Hinweis.

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