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Marktbericht ·

US-Inflation steigt auf 3,7 %, Tech-Aktien geben deutlich nach

NeumannTerminal · Kurse vom · automatisch erstellt mit KI

Das Wichtigste in Kürze

Märkte im Überblick

MarktStandZum Vortag
S&P 500 5.718,94 -1,11 %
Dow Jones 51.621,48 -0,09 %
Nasdaq 26.692,87 -1,88 %
DAX rund 25.227 (vorbörslich taxiert) ~-0,28 % (IG-Taxe vor Xetra-Start)
Gold 4.155,50 USD +1,16 %
Öl (WTI) rund 94,07 USD ~-1,07 %
Bitcoin 80.704 USD -3,22 %
Ethereum 2.352,50 USD -6,04 %
Euro/Dollar 1,12 +0,43 %

Schlussstände des letzten Handelstags. Kursdaten: Financial Modeling Prep, dpa-AFX/Onvista, AngelOne/Investing.com.

Höhere Inflation in den USA belastet die Börsen

Am Mittwoch kamen neue Preisdaten aus den USA. Die Verbraucherpreise lagen im September 3,7 % über dem Vorjahr. Im August hatte die Rate 3,4 % betragen, Volkswirte hatten mit 3,6 % gerechnet. Den größten Anteil hatte Benzin. Die Spritpreise kletterten gegenüber August um 9,1 % und lieferten mehr als die Hälfte des Anstiegs im Monat. Der gesamte Energieindex legte um 5,2 % zu.

Auch die Kerninflation zog an. Sie klammert Energie und Nahrungsmittel aus und zeigt so den grundlegenden Preisdruck. Sie stieg von 2,4 % auf 2,6 %, erwartet waren 2,5 %. Hinter den teuren Energiepreisen stehen die Spannungen in der Straße von Hormus, die den Ölpreis seit Monaten hoch halten.

Für die Börsen zählt vor allem die Reaktion der US-Notenbank Fed. Viele Anleger hatten für die Sitzung Ende Oktober mit einer Zinspause gerechnet. Nach den neuen Daten halten Marktteilnehmer eine weitere Erhöhung auf 4,00 bis 4,25 % wieder für möglich. Höhere Zinsen treffen besonders Technologiefirmen mit hohen Bewertungen. Deren erwartete Gewinne liegen oft weit in der Zukunft und verlieren bei steigenden Zinsen an heutigem Wert.

Genau dieses Muster zeigte sich am Mittwoch. Der technologielastige Nasdaq fiel um 1,88 %, der breite S&P 500 um 1,11 %. Der Dow Jones mit vielen klassischen Industriewerten hielt sich mit einem Minus von 0,09 % auf 51.621,48 Punkten nahezu stabil.

Was sonst wichtig war

TSMC meldet starkes Quartal

Der Chiphersteller TSMC steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal um 41,2 % auf 46,72 Milliarden Dollar. Der Gewinn erreichte 23,86 Milliarden Dollar. Je Aktie verdiente das Unternehmen 4,60 Dollar, Analysten hatten 4,45 Dollar erwartet. Die operative Marge, also der Anteil des Umsatzes, der nach den Betriebskosten als Gewinn bleibt, lag bei 58,7 %. Damit übertraf TSMC die Obergrenze der eigenen Prognose von 58 %. Die Zahlen zeigen eine weiterhin starke Nachfrage nach Chips für künstliche Intelligenz. In der Telefonkonferenz mit Analysten geht es um den Ausblick auf das vierte Quartal und die Investitionspläne für 2027.

Kursrutsch in Tokio, DAX leicht schwächer erwartet

Der Nikkei 225 verlor am Donnerstagmorgen 4,35 % und schloss bei 64.795 Punkten. Laut TradingEconomics war das der größte Tagesverlust seit Wochen. Auslöser waren die US-Inflationsdaten und der Ausverkauf bei Technologiewerten. Für den DAX lag die vorbörsliche Taxe, also ein Richtwert vor Handelsbeginn, bei rund 25.227 Punkten. Das entspricht einem Minus von etwa 0,28 %. Im Blick stehen europäische Chip- und Softwarewerte wie ASML, Infineon und SAP.

Amerikaner verlieren Kaufkraft

Die realen Stundenlöhne in den USA sanken im September um 0,5 % gegenüber dem Vormonat. Reallöhne zeigen, was vom Lohn nach Abzug der Preissteigerung übrig bleibt. Im Jahresvergleich liegen sie 0,7 % im Minus, weil die Löhne um 3 % stiegen, die Preise aber um 3,7 %. Weniger Kaufkraft bremst den privaten Konsum und damit die Umsätze vieler Unternehmen. Vor den anstehenden Midterm-Wahlen gelten die Lebenshaltungskosten als wichtigstes Thema für die Wähler.

Gold, Öl und Euro

Gold stieg um 1,16 % auf 4.155,50 Dollar, weil Anleger nach den Kursverlusten bei Aktien Sicherheit suchten. Öl wurde billiger. Die US-Sorte WTI fiel um rund 1,07 % auf etwa 94,07 Dollar, die Nordseesorte Brent verlor 1,5 % auf 104,40 Dollar. Grund ist eine Überlegung der US-Regierung, die Sanktionen gegen sogenannte Schattentanker zu lockern. Diese Schiffe transportierten bisher russisches, iranisches und venezolanisches Öl. Billigeres Öl würde den Preisauftrieb bremsen, Angriffe in der Straße von Hormus bleiben aber ein Risiko für höhere Energiepreise. Der Euro legte um 0,43 % auf 1,12 Dollar zu.

Bitcoin und Ethereum

Bitcoin fiel um 3,22 % auf 80.704 Dollar, Ethereum verlor 6,04 % auf 2.352,50 Dollar. Höhere Zinserwartungen machen zinstragende Anlagen wie Staatsanleihen vergleichsweise attraktiver. Kryptowährungen bringen dagegen keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden.

Termine

Quellen

Dieser Marktbericht entsteht jeden Morgen automatisch mit KI aus dem NeumannReport, aus Nachrichtenquellen und Kursdaten. Die Texte sind eigene Zusammenfassungen, keine Agenturmeldungen.

Die Inhalte dienen der Information und Bildung, nicht der persönlichen Anlageberatung oder einer Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Kurse, Kennzahlen und Erwartungen können sich ändern. Ausführlicher Hinweis.

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