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Marktbericht ·

Nasdaq verliert über 2 %, DAX schließt mit Wochenplus

NeumannTerminal · Kurse vom · automatisch erstellt mit KI

Das Wichtigste in Kürze

Märkte im Überblick

MarktStandZum Vortag
S&P 500 7.659 -1,09 %
Dow Jones 52.002 -0,34 %
Nasdaq 26.140 -2,14 %
DAX 25.623 +0,95 %
Gold 4.181 USD +0,26 %
Öl (WTI) rund 100,72 USD +2,81 %
Bitcoin 81.479 USD -0,03 %
Ethereum 2.429 USD +0,40 %
Euro/Dollar 1,12 +0,17 %

Schlussstände des letzten Handelstags. Kursdaten: Financial Modeling Prep, dpa-AFX / onvista, Investing.com.

US-Technologie unter Druck, Europa und Japan im Plus

Die großen Börsen liefen am Freitag in verschiedene Richtungen. In New York verlor der Nasdaq Composite, in dem viele Technologiekonzerne gelistet sind, 2,14 % auf 26.140 Punkte. Der breiter aufgestellte S&P 500 fiel um 1,09 % auf 7.659 Punkte. Der Dow Jones gab nur 0,34 % auf 52.002 Punkte ab.

Auffällig ist der Zeitpunkt. Fed-Chef Kevin Warsh äußerte sich auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds in Bangkok nicht zur Zinspolitik. Danach sank die Wahrscheinlichkeit, die Anleger einer Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober beimessen, von 27 % auf unter 15 %. Weniger Zinsdruck stützt Technologieaktien normalerweise. Diesmal verkauften Anleger trotzdem.

Die Recherche des NeumannReports sieht dahinter grundsätzliche Zweifel. Anleger fragen sich, ob die hohen Ausgaben der großen Tech-Konzerne für künstliche Intelligenz die erhofften Gewinne bringen. Deshalb reicht eine ruhigere Zinslage allein nicht, um die Stimmung zu drehen.

Europa und Japan zeigten ein anderes Bild. Der DAX legte 0,95 % zu, gestützt von nachlassenden Zinssorgen in Europa. Der Nikkei erholte sich deutlich von seinem Einbruch am Donnerstag. Fachleute sprechen von Rotation, also dem Umschichten von Geld zwischen Branchen oder Regionen. Ein Teil des Kapitals wandert derzeit aus US-Technologiewerten in andere Märkte.

Was sonst wichtig war

Rheinmetall vorn, SAP schwächer

Im DAX setzten sich am Freitag Rüstungswerte und konjunkturabhängige Aktien durch, Technologie lag hinten. Rheinmetall stieg um mehr als 5 % und führte die Gewinner an. SAP geriet dagegen unter Druck. Der Index überwand im Wochenverlauf seine 100-Tage-Linie, also den Durchschnitt der Schlusskurse der vergangenen 100 Handelstage. Geopolitische Spannungen und höhere Verteidigungsausgaben stützen die Rüstungsbranche.

Nikkei erholt sich, Bank of Japan im Blick

Der Nikkei 225 hatte am Donnerstag 4,9 % verloren. Laut Japan Times war das der größte Tagesverlust seit März. Am Freitag holte er 1,39 % auf. Die Bank of Japan hält ihren Leitzins nach einer Anhebung im September bei 1,25 %. Ihre nächste Entscheidung samt neuem Ausblick fällt am 29. und 30. Oktober. Auf der Prognoseplattform Polymarket rechnen Teilnehmer zu 89 % mit unveränderten Zinsen. Kurz davor tagt am 27. und 28. Oktober die US-Notenbank.

Berichtssaison: Netflix und Intuitive Surgical am Montag

Die Saison der Quartalszahlen gewinnt an Tempo. Am Montag legen Netflix und Intuitive Surgical ihre Ergebnisse vor. Nach den Verlusten bei Technologieaktien gelten die Netflix-Zahlen als Stimmungstest für Wachstumswerte. Intuitive Surgical liefert Hinweise zum Markt für Medizinroboter und zur Investitionsbereitschaft von Krankenhäusern.

Indiens große Privatbanken berichten

Am Samstagvormittag veröffentlichen ICICI Bank und HDFC Bank ihre Quartalszahlen. Es sind die zwei größten Privatbanken Indiens. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die Kreditnachfrage im Land entwickelt und wie der steigende Ölpreis auf die Wirtschaft wirkt.

Gold, Öl und Euro

Gold stieg um 0,26 % auf 4.181 Dollar je Feinunze und bleibt nahe seinen Rekordständen. Offene Fragen zur US-Zinspolitik und geopolitische Spannungen stützen das Edelmetall. Öl der Sorte WTI kletterte um 2,8 % auf rund 100,72 Dollar und liegt damit wieder über der Marke von 100 Dollar. Am 6. Oktober kostete ein Barrel noch rund 89 Dollar, seitdem beträgt der Anstieg über 12 %. Das hat Folgen für die Inflation. Die US-Verbraucherpreise stiegen zuletzt um 3,7 % und damit stärker als erwartet, vor allem wegen teurerem Benzin. Laut der Recherche des NeumannReports erhöhen höhere Energiekosten den Druck auf die Fed, an straffen Zinsen festzuhalten. Der Euro legte um 0,17 % auf 1,12 Dollar zu. Für Anleger aus dem Euroraum schmälert ein stärkerer Euro den Wert von US-Aktien, in Euro gerechnet.

Bitcoin und Ethereum

Bitcoin notiert bei 81.479 Dollar und veränderte sich mit minus 0,03 % kaum. Ethereum stieg um 0,40 % auf 2.429 Dollar. Beide Kryptowährungen blieben damit stabil, während der Nasdaq deutlich nachgab. Am Wochenende beobachten Marktteilnehmer, ob der Verkaufsdruck bei Technologiewerten auf Kryptowährungen übergreift.

Termine

Quellen

Dieser Marktbericht entsteht jeden Morgen automatisch mit KI aus dem NeumannReport, aus Nachrichtenquellen und Kursdaten. Die Texte sind eigene Zusammenfassungen, keine Agenturmeldungen.

Die Inhalte dienen der Information und Bildung, nicht der persönlichen Anlageberatung oder einer Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Kurse, Kennzahlen und Erwartungen können sich ändern. Ausführlicher Hinweis.

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